| Pheromon-Lockmittel |
jeder von uns weiß, dass Lebewesen Duftstoffe abgeben, um Artgenossen oder Feinden ganz bestimmte Zustände zu signalisieren, sie also ganz sicher anlocken oder zuverlässig vergrämen können. Die Biochemie hat für diese Lock– und Signalstoffe die Bezeichnung „Pheromone“ geprägt. Nachdem Pheromone bereits seit Jahren mit großem Erfolg zum Anlocken von Schadinsekten (Borkenkäfer, Apfelwickler....) eingesetzt werden, lag es nahe, sie auch als Lockmittel oder Vergrämungsmittel zu nutzen. Jäger hatten schnell erkannt, dass mit pheromonhaltigen Lockmittel sicher und gezielt gejagt werden kann. Diese Lockmittel zeichnen sich durch hohe Reichweite (800 m und mehr) und Zuverlässigkeit aus. Diese Zuverlässigkeit erklärt sich aus der Tatsache, dass die Pheromone angeborene Verhaltensmuster ansprechen, die das Wild drängen, sich in einer bestimmten Weise zu verhalten (z.B. einen Geschlechtspartner suchen, einen Revierkonkurrenten zu vertreiben usw.)
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